Wireless Charger: Ein kleiner Einkaufsberater

Willst du selbst einen Wireless Charger kaufen, um den Komfort vom kabellosen Laden zu nutzen, gibt es auf dem Markt zahlreiche Optionen. Auch wir bieten dir eine Auswahl an Ladegeräten an. Im Store haben wir uns auf Charger und Zubehör von Native Union spezialisiert. Dieser Premiumanbieter hat sich ganz dem Motto “Form follows Function” verschrieben und bietet durchdachte, klassische Zubehörartikel rund ums Smartphone.

Ob du nun zu Native Union oder einem anderen Anbieter greifst: Wir geben dir 4 Tipps, worauf es bei einer guten Ladestation ankommt. Neben diesen Einkaufstipps zeigen wir dir am Beispiel des Drop Wireless Chargers von Native Union außerdem, wie das induktive Laden üverhaupt funktioniert. Dazu haben wir das Ladegerät geöffnet und einen Blick ins Innere gewagt.

Wireless Charging: Das steckt dahinter

Ein Wireless Charger erfreut sich bei Smartphone-Nutzern immer größerer Beliebtheit und eignet sich daher auch super als Geschenk:

  • Das kabellose Laden bietet dir Komfort und ist besonders einfach in der Anwendung. Einfach das Handy aufgelegt, startet der Ladevorgang, die Suche nach dem passenden Kabel hat ein Ende.
  • Mit Wireless Charging bleibst du flexibel, da der Anschluss deines Handys egal ist. Ob dein Smartphone also einen USB-C- oder einen Lightning-Anschluss hat, spielt keine Rolle.
  • Ein nicht zu unterschätzender Pluspunkt ist außerdem, dass der Kabelsalat auf Schreibtisch, Nachtkonsole und Co. verschwindet.

Trotz der Vorteile solltest du natürlich auch die Nachteile kennen, bevor du einen Wireless Charger kaufst:

  • Das drahtlose Laden dauert meist etwas länger, als das Laden direkt am Kabel.
  • Es ist wichtig, dass die Ladespule deines Handys direkten Kontakt zum Wireless Charging Modul hat. Dazu ist zum einen die Position wichtig. Zum anderen kann es sein, dass du deine Handyschutzhülle vor dem Laden abnehmen musst.

Da die Vorteile überwiegen und viele Nutzer Wireless Charging als zusätzliche Ladeoption nicht mehr missen wollen, haben Samsung, Apple und Co. mittlerweile fast jedes ihrer Geräte mit dem Qi-Standard zum induktiven Laden ausgestattet. Samsung verbaut schon seit dem Galaxy S6 standardmäßig Ladespulen in seinen Geräten. Auch Apple hat mittlerweile auf das induktive Laden umgestellt. Hast du ein iPhone 8 oder neuer, kannst du deinen Akku komfortabel ohne Kabel laden.

Tipps zum Kauf von kabellosen Ladegeräten

Wenn du nach einem passenden Ladegerät für dich oder als Geschenk für Freunde suchst, solltest du diese Punkte im Hinterkopf haben.

  1. Wattstufe
    Prüfe vorab, wie viel Watt dein Gerät zum Laden benötigt und ob es Fast Charging unterstützt. Möchtest du diese Schnelllade-Funktion auch mit deinem Charger nutzen, sollte dieser mit mindestens 10 Watt (beim iPhone: 7.5 Watt) laden.
  2. Ladekabel
    Achte beim Kauf des Wireless Chargers darauf, dass im Lieferumfang ein Ladekabel enthalten ist. Dieses sollte am besten mit USB-C ausgestattet sein. Der Anschluss ist deutlich schneller als die Vorgänger USB-A und USB-B und kann auch eine höhere Stromversorgung leisten. Generell kann man sagen: ohne USB-C kein Schnellladen.
  3. Qi-Standard
    Qi heißt auf chinesisch Lebensenergie. Im Themenumfeld von Wireless Charging beschreibt Qi einen definierten Standard zur drahtlosen Energieübertragung über elektromagnetische Induktion. Durch die Standardisierung müssen Ladestation und zu ladendes Gerät nicht vom selben Hersteller stammen. Willst du dein Smartphone kabellos laden, solltest du also auf diesen Standard achten, um die größtmögliche Flexibilität zu haben.
  4. Verwendungszweck
    Nicht nur Handys, auch Kopfhörer und Smartwatches lassen sich heutzutage kabellos laden. Besitzt du mehrere solcher Geräte? Dann macht es vielleicht Sinn, direkt in einen Duo-Charger zu investieren. Damit kannst du mehrere Geräte auf einmal laden. Teilweise haben die Ladestationen neben mehreren Ladespulen sogar USB-Anschlüsse, sodass du weitere Geräte zusätzlich per Kabel laden kannst.

Ein Blick ins Innere des Drop Wireless Charger von Native Union

Wir konnten es uns nicht nehmen lassen und haben einen Blick in das Innere des Drop Wireless Charger von Native Union geworfen. Das schlichte Design findet sich auch dort wieder: Wir haben hochwertige Materialien, einfache Phillips-Schrauben und ein aufgeräumtes Mainboard entdeckt.

Der Drop Wireless Charger besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten: eine mit Stoff und Silikon bezogene Oberfläche, die Platine mit Ladespule und ein Aluminium-Gehäuse.
Für den Zusammenbau wurden Phillips-Schrauben genutzt.
Mit der USB-C Buchse wird der Charger mit Strom versorgt.

Wie funktioniert Wireless Charging?

Um deinen Akku kabellos zu laden, benötigst du ein Handy, welches die induktive Energieübertragung unterstützt. Das heißt konkret, dass im Inneren eine Spule verbaut sein muss, die das Magnetfeld der Ladematte in elektrischen Strom umwandelt. Die meisten Wireless-Charging-fähigen Handys haben außerdem eine Rückseite aus Glas oder Kunststoff, da Aluminium in den meisten Fällen elektromagnetische Schwingungen zu stark abschirmt und dadurch das Aufladen verhindert. Mit dem Pixel 5 zeigt Google aber, dass sich eine Aluminium-Rückseite und Wireless Charging nicht ausschließen.

Dem gegenüber steht ein Sender, also das kabellose Ladegerät. Auch hier muss eine Ladespule verbaut sein, die den gleichen Standard zur Energieübertragung wie der Empfänger nutzt. Wie bereits beschrieben, hat die Wireless Power Consortium (WPC) den Qi-Standard definiert. Diesen findest du mittlerweile bei fast allen Wireless-Charging-fähigen Geräten.

So funktioniert die drahtlose Energieübertragung beim Wireless Charger.

Um das Handy zu laden, musst du dein Gerät lediglich auf die Ladestation legen. Die beiden Spulen müssen allerdings exakt übereinander liegen. Nur so kann der Strom induktiv zwischen den zwei Spulen übertragen werden. Sehr dicke Handyschutzhüllen können den Energiefluss beeinträchtigen. Native Union gibt beispielsweise an, dass selbst das Laden mit einer Hülle von 3 mm Dicke kein Problem ist. Wir raten euch allerdings aufgrund der Hitzeentwicklung im Akku, die Hülle beim Laden generell abzunehmen.

Während des Ladevorgangs werden zusätzlich Daten ausgetauscht, die zur Regulierung und Optimierung dienen. Beispielsweise wird ermittelt, ob sich ein Qi-fähiges Gerät auf dem Ladepad befindet und ob der Akku überhaupt geladen werden muss. Ist dies nicht der Fall, empfängt dein Handy auch keinen Strom.

Wireless Charging und Fast Charging – lässt sich das kombinieren?

Fast Charging beschreibt eine Schnellladetechnik beim Handy. Dabei wird das Gerät nicht wie meist üblich mit 5 Watt geladen, sondern mit 7.5 Watt oder mehr. So wird der Akku teilweise in unter 30 Minuten voll aufgeladen. Man gewöhnt sich schnell daran, dass das Handy bereits nach 10 Minuten an der Steckdose schon wieder für längere Zeit durchhalten kann. Deshalb ist es verstädnlich, dass man diesen Komfort auch beim kabellosen Laden bekommt. Das Gute: Fast Charging kann auch von einem kabellosen Ladegerät unterstützt werden. Dazu muss dieses aber entsprechend ausgerüstet sein, nicht jeder x-beliebige Charger ist dazu in der Lage. Konkret heißt das: Er muss mit mindestens 10 Watt laden (beim iPhone: 7.5 Watt). Auch das Netzteil muss diese Energieübertragung entsprechend unterstützen.